Archiv

Vortrag, In eigener Sache

Festvortrag zum 20-jährigen Bestehen des SIPP

am Samstag, 21. Mai 2011, 14.00h, Festsaal des Saarbrücker Schlosses

Prof. Dr. Dr. R. Haubl, Frankfurt am Main
ADHS und die Medikalisierung sozialer Probleme (Arbeitstitel)

Prof. Haubl wird in seinem Vortrag sich mit der Medizinalisierung und Medikalisierung sozialer Probleme beschäftigen, insbesondere mit der Auflösung der Grenze von Therapie und  Enhancement ("Wunsch erfüllende Medizin") im Zusammenhang mit der Krise der Leistungsgesellschaft.

Prof. Dr. Dr. Haubl ist Leiter des Forschungsschwerpunkts Psychoanalyse und Gesellschaft am Sigmund Freud-Institut Frankfurt am Main und stellvertretender Geschäftsführender Direktor des SFI.

Er ist Professor für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Vortrag

Dokumentation zur Ganztagsveranstaltung "Neues aus dem SIPP"

Am 04. Dezember 2010 lud das SIPP zu einer Vortragsveranstaltung ein. Dipl.-Psych. Thomas Anstadt fasste die Vorträge zusammen.

Unter dem Titel „Neues aus dem SIPP“ stellten 5 Institutsmitglieder ihre kürzlich von renommierten Fachzeitschriften zur Veröffentlichung angenommenen bzw. bereits publizierten Arbeiten vor. Die Veranstaltung sollte einen Einblick geben in das aktuelle wissenschaftliche Schaffen und Denken hiesiger Psychoanalytiker und die interessierte Öffentlichkeit in diesen Diskurs mit einbeziehen. Lesen Sie weiter...

Vortrag

Vortrag: "Die Aktualität der Triebtheorie – Vom Objekt zum Subjekt des Triebs"

Vortrag mit Diskussion, Dr. H. Müller-Pozzi, Zürich. Freitag, 14. Januar 2011, 20:oo Uhr, im SIPP, Bleichstraße 14

Filmprojekt

"Das Parfum" von Tom Tykwer (2006)

Einladung zu einer Veranstaltung des SIPP in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Straße 8 am Sonntag, 16.1.2011, 16.00 Uhr.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde des SIPP,

seit April 2005 stellen Psychoanalytiker des SIPP in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Saarbrücken in lockerer Folge Filme vor, die sie aus psychoanalytischer Perspektive kommentieren und mit dem Publikum diskutieren.

Am Sonntag, 16. Januar 2011, 16.00h, wird in der Reihe "Psychoanalytiker stellen Filme vor" der Film "Das Parfum – Geschichte eines Mörders", inszeniert von Tom Tykwer, gezeigt.

Der Film wurde sehr aufwendig und mit großer Starbesetzung nach dem gleichnamigen Buch von Patrick Süskind gedreht  und lief im Jahr 2006 an. Eine Herausforderung für die Interpretation ist der Erfolg des Films und der  noch größere des Romans mit einer Auflage von über 15 Millionen. Welchen Nerv der Zeit trifft die Thematik?

Herr Dr. Ludwig Janus aus Heidelberg wird den Film vorstellen und kommentieren und auf diese Frage eine psychoanalytische Interpretation als Antwort geben.

Wir würden uns freuen, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu können.

Dipl.-Psych. C. Pop und PD Dr. med. Dipl.-Soz. A. Gerlach

Vortrag, In eigener Sache

Veranstaltungshinweise des SIPP

Bitte beachten Sie unsere Veranstaltungshinweise für die nächsten Monate.

Samstag, 13. November, 10.00h – 13.30h: Die supervisorische Beziehung- ein Lernbündnis als Herausforderung und Chance zugleich. Dipl.-Psych. U. Fissabre, Dr. W. Nagell

Sonntag, 28. November:  Filmbesprechung "Das Herz ist ein dunkler Wald", Frau Dr. Tilch Bauschke , Filmhaus

Samstag, 4. Dezember: Ganztagsveranstaltung „Neues aus dem SIPP“

Freitag, 14. Januar 2011: Die Aktualität der Triebtheorie – Vom Objekt zum Subjekt des Triebs. Vortrag mit Diskussion, Dr. H. Müller-Pozzi, Zürich

Sonntag, 16.1.2011: Filmbesprechung "Das Parfum", Dr. L Janus, Filmhaus

Mittwoch, 6. April 2011: Vortrag und Diskussion zu „School-Shooting“, Prof. Dr. M. Elzer, in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für präventives Handeln

Filmprojekt

Filmprojekt: "Das Herz ist ein dunkler Wald" (2007) von Nicolette Krebitz

Am Sonntag, 28. November 2010, 16.00h, wird Frau Dr. Edeltraut Tilch-Bauschke das Drama aus dem Jahr 2007 präsentieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

In eigener Sache, Konferenzen

Ganztagsveranstaltung "Neues aus dem SIPP"

Samstag, 4. Dezember 2010

Das Saarländische Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie (SIPP) als Ausbildungsstätte für analytischen Psychotherapeuten für Erwachsene und für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten lädt Sie herzlich zu einer Veranstaltung in Saarbrücken ein, auf der wir mit Ihnen Themen diskutieren wollen, die von Mitgliedern des Instituts in letzter Zeit bearbeitet und teilweise bereits in relevanten psychoanalytischen Zeitschriften publiziert oder zur Publikation angenommen wurden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für psychoanalytische Themen interessieren.

Weitere Informationen sowie den detaillierte Programmablauf der Ganztagsveranstaltung "Neues aus dem SIPP" finden Sie hier.

Vortrag

Einladung zum Workshop zur Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung

"Die supervisorische Beziehung – ein Lernbündnis als Herausforderung und Chance zugleich" am Samstag, 13. November, 10.00h – 13.30h.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Kandidatinnen und Kandidaten,

ich möchte Sie hiermit einladen zu einer Veranstaltung des SIPP zum Thema

Die supervisorische Beziehung – ein Lernbündnis als Herausforderung
und Chance zugleich

Workshop zur Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung

Samstag, 13. November, 10.00h – 13.30h
Im Seminarraum des SIPP

Referenten: Dr. Waltraud Nagell, Psychoanalytikerin (IPV, DPG, DGPT); Dipl. Psych. Ute Fissabre, Psychoanalytikerin (DPG, DGPT)

Die Referentinnen fragen danach, wie sich in der supervisorischen Situation ein möglichst förderlicher Entwicklungsraum öffnen kann? Sie  beschäftigen sich mit dem Beziehungsgeschehen in der Supervision und rücken das interaktionelle Miteinander als grundlegend  hilfreiche oder blockierende Bedingung von Lernen in den Fokus des Interesses: Welche gegenseitigen Wünsche, Erwartungen, Zuschreibungen und Fantasien entfalten sich in der Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand und wie gestaltet sich das supervisorische Feld vor und während des Prozesses?

Zunächst sollen szenisch dargestellte Phänomene in dem Kurzfilm „Begleiterscheinungen“ – getanzte Interaktions- und Beziehungsfantasien zur Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung einen Einstieg in das Thema mit der Möglichkeit zur freien Assoziation bieten.

Im Anschluss möchten die Referentinnen Ihnen in einem Vortrag zu dem Thema „Die supervisorische Beziehung – ein Lernbündnis als Herausforderung und Chance zugleich“ zentrale Fragen aus dem DPG- Forschungsprojekt zum „Beziehungserleben in der SV und dessen Einfluss auf die psychoanalytische Identitätsfindung des Kandidaten“ nahe bringen.

Die nachfolgende gemeinsame Diskussion von Supervisoren und Ausbildungskandidaten bietet Gelegenheit zum Austausch über konkret anstehende Fragen, Wünsche und Anregungen. Die Kandidaten könnten dazu ihre Anliegen in einem Thesenpapier als Diskussionsgrundlage einbringen.

PD Dr. A. Gerlach, Vorsitzender SIPP
Akkreditierung bei der PTK ist beantragt

Filmprojekt

Filmprojekt: "Die rote Laterne" von Zhang Yimou

Einladung zu einer Veranstaltung des SIPP in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Saarbrücken - Sonntag, 3.10.2010, 16.00h

seit April 2005 stellen Psychoanalytiker des SIPP in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Saarbrücken in lockerer Folge Filme vor, die sie aus psychoanalytischer Perspektive  kommentieren und mit dem Publikum diskutieren.

Am Sonntag, 3. Oktober 2010, 16.00h, wird in dieser Reihe der Film „Die rote Laterne“ von Zhang Yimou gezeigt.

Der chinesische Starregisseur Zhang Yimou erlebte mit dem 1991 erstmals gezeigten Film „Die rote Laterne“ internationale Anerkennung. Die filmischen Mittel, die er hier einsetzte, fanden auch in seinen späteren Spielfilmen, z.B. „Hero“, und in seinen Inszenierungen zur Eröffnung der Beijnger Olympiade 2008 Verwendung. Im Film zeigt er das Schicksal einer jungen Studentin um 1920, die als vierte Frau eines reichen und mächtigen Chinesen in dessen Haushalt aufgenommen wird. Aus der Ohnmacht und Entwertung der Frauen heraus entwickeln sich Missgunst und  Neid, die in einer destruktiven, letztlich tödlichen Dynamik enden. In der psychoanalytischen Interpretation wird besonders deutlich, wie gesellschaftlich verfestigte Ohnmacht  Hass und Mordimpulse im Einzelnen anregen können.

Medizinische Versorgungszentren – eine Alternative zur Niederlassung in eigener Praxis?

Veranstaltung am Samstag, 2. Oktober, 10.00h – 13.00h im Seminarraum des SIPP.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Kandidatinnen und Kandidaten,

ich möchte Sie hiermit einladen zu einer gemeinsamen Veranstaltung des SIPP mit dem Landesverband Saar der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) zum Thema

Medizinische Versorgungszentren – eine Alternative zur Niederlassung in eigener Praxis?

Samstag, 2. Oktober, 10.00h – 13.00h
Im Seminarraum des SIPP
Referentin: I. Moeslein-Teising, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytikerin (DPV, DGPT)

Das Thema ist deshalb von Relevanz für unsere Mitglieder und Kandidaten, weil auch im Saarland die Weitergabe von Niederlassungsplätzen älterer KollegInnen an KandidatInnen nach Abschluß der Ausbildung auf Schwierigkeiten stößt. Medizinische Versorgungszentren könnten eine Alternative sein, um zeitweise oder auf Dauer Psychoanalytikern mit abgeschlossener Ausbildung eine Arbeitsmöglichkeit im Angestelltenverhältnis zu sichern.

Frau Dr. Moeslein-Teising ist als Psychoanalytikerin in Bad Hersfeld niedergelassen und hat sich mit einem halben Praxissitz in das dort bestehende MVZ integriert, dessen ärztliche Leiterin sie zugleich ist. Sie wird aus erster Hand über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten psychotherapeutischer Tätigkeit in einem MVZ berichten und anschließend für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.
Nach Möglichkeit sollte aus der Veranstaltung eine Arbeitsgruppe zwischen Mitgliedern und Kandidaten des SIPP entstehen, die sich mit Fragen der Arbeitsmöglichkeiten von Psychoanalytikern angesichts des Wandels der Versorgungslandschaft und mit Möglichkeiten der Praxisweitergabe beschäftigt.

PD Dr. A. Gerlach, Vorsitzender SIPP