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Vortrag

Einladung zum Workshop zur Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung

"Die supervisorische Beziehung – ein Lernbündnis als Herausforderung und Chance zugleich" am Samstag, 13. November, 10.00h – 13.30h.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Kandidatinnen und Kandidaten,

ich möchte Sie hiermit einladen zu einer Veranstaltung des SIPP zum Thema

Die supervisorische Beziehung – ein Lernbündnis als Herausforderung
und Chance zugleich

Workshop zur Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung

Samstag, 13. November, 10.00h – 13.30h
Im Seminarraum des SIPP

Referenten: Dr. Waltraud Nagell, Psychoanalytikerin (IPV, DPG, DGPT); Dipl. Psych. Ute Fissabre, Psychoanalytikerin (DPG, DGPT)

Die Referentinnen fragen danach, wie sich in der supervisorischen Situation ein möglichst förderlicher Entwicklungsraum öffnen kann? Sie  beschäftigen sich mit dem Beziehungsgeschehen in der Supervision und rücken das interaktionelle Miteinander als grundlegend  hilfreiche oder blockierende Bedingung von Lernen in den Fokus des Interesses: Welche gegenseitigen Wünsche, Erwartungen, Zuschreibungen und Fantasien entfalten sich in der Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand und wie gestaltet sich das supervisorische Feld vor und während des Prozesses?

Zunächst sollen szenisch dargestellte Phänomene in dem Kurzfilm „Begleiterscheinungen“ – getanzte Interaktions- und Beziehungsfantasien zur Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung einen Einstieg in das Thema mit der Möglichkeit zur freien Assoziation bieten.

Im Anschluss möchten die Referentinnen Ihnen in einem Vortrag zu dem Thema „Die supervisorische Beziehung – ein Lernbündnis als Herausforderung und Chance zugleich“ zentrale Fragen aus dem DPG- Forschungsprojekt zum „Beziehungserleben in der SV und dessen Einfluss auf die psychoanalytische Identitätsfindung des Kandidaten“ nahe bringen.

Die nachfolgende gemeinsame Diskussion von Supervisoren und Ausbildungskandidaten bietet Gelegenheit zum Austausch über konkret anstehende Fragen, Wünsche und Anregungen. Die Kandidaten könnten dazu ihre Anliegen in einem Thesenpapier als Diskussionsgrundlage einbringen.

PD Dr. A. Gerlach, Vorsitzender SIPP
Akkreditierung bei der PTK ist beantragt

Filmprojekt

Filmprojekt: "Die rote Laterne" von Zhang Yimou

Einladung zu einer Veranstaltung des SIPP in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Saarbrücken - Sonntag, 3.10.2010, 16.00h

seit April 2005 stellen Psychoanalytiker des SIPP in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Saarbrücken in lockerer Folge Filme vor, die sie aus psychoanalytischer Perspektive  kommentieren und mit dem Publikum diskutieren.

Am Sonntag, 3. Oktober 2010, 16.00h, wird in dieser Reihe der Film „Die rote Laterne“ von Zhang Yimou gezeigt.

Der chinesische Starregisseur Zhang Yimou erlebte mit dem 1991 erstmals gezeigten Film „Die rote Laterne“ internationale Anerkennung. Die filmischen Mittel, die er hier einsetzte, fanden auch in seinen späteren Spielfilmen, z.B. „Hero“, und in seinen Inszenierungen zur Eröffnung der Beijnger Olympiade 2008 Verwendung. Im Film zeigt er das Schicksal einer jungen Studentin um 1920, die als vierte Frau eines reichen und mächtigen Chinesen in dessen Haushalt aufgenommen wird. Aus der Ohnmacht und Entwertung der Frauen heraus entwickeln sich Missgunst und  Neid, die in einer destruktiven, letztlich tödlichen Dynamik enden. In der psychoanalytischen Interpretation wird besonders deutlich, wie gesellschaftlich verfestigte Ohnmacht  Hass und Mordimpulse im Einzelnen anregen können.

Medizinische Versorgungszentren – eine Alternative zur Niederlassung in eigener Praxis?

Veranstaltung am Samstag, 2. Oktober, 10.00h – 13.00h im Seminarraum des SIPP.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Kandidatinnen und Kandidaten,

ich möchte Sie hiermit einladen zu einer gemeinsamen Veranstaltung des SIPP mit dem Landesverband Saar der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) zum Thema

Medizinische Versorgungszentren – eine Alternative zur Niederlassung in eigener Praxis?

Samstag, 2. Oktober, 10.00h – 13.00h
Im Seminarraum des SIPP
Referentin: I. Moeslein-Teising, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytikerin (DPV, DGPT)

Das Thema ist deshalb von Relevanz für unsere Mitglieder und Kandidaten, weil auch im Saarland die Weitergabe von Niederlassungsplätzen älterer KollegInnen an KandidatInnen nach Abschluß der Ausbildung auf Schwierigkeiten stößt. Medizinische Versorgungszentren könnten eine Alternative sein, um zeitweise oder auf Dauer Psychoanalytikern mit abgeschlossener Ausbildung eine Arbeitsmöglichkeit im Angestelltenverhältnis zu sichern.

Frau Dr. Moeslein-Teising ist als Psychoanalytikerin in Bad Hersfeld niedergelassen und hat sich mit einem halben Praxissitz in das dort bestehende MVZ integriert, dessen ärztliche Leiterin sie zugleich ist. Sie wird aus erster Hand über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten psychotherapeutischer Tätigkeit in einem MVZ berichten und anschließend für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.
Nach Möglichkeit sollte aus der Veranstaltung eine Arbeitsgruppe zwischen Mitgliedern und Kandidaten des SIPP entstehen, die sich mit Fragen der Arbeitsmöglichkeiten von Psychoanalytikern angesichts des Wandels der Versorgungslandschaft und mit Möglichkeiten der Praxisweitergabe beschäftigt.

PD Dr. A. Gerlach, Vorsitzender SIPP

Unbewusstes verstehen - Aus der Geschichte eines langjährigen Bettnässers

Interner Vortrag am Samstag, 4. September, 17.00h, im Seminarraum des SIPP. Referent ist Herr Dipl.-Päd. Ralph Wolffs.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Kandidatinnen und Kandidaten,

ich möchte Sie hiermit einladen zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion von Herrn Dipl.-Päd. Ralph Wolffs, Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut aus Mainz, zum Thema

Unbewusstes verstehen
Aus der Geschichte eines langjährigen Bettnässers

Samstag, 4. September, 17.00h
Im Seminarraum des SIPP

Der Vortrag dient dem Erwerb der Mitgliedschaft im SIPP.

PD Dr. A. Gerlach, Vorsitzender SIPP

P.S.: Bitte beachten Sie, dass der Besuch des Vortrags Mitgliedern des Instituts vorbehalten ist.

Filmprojekt

Filmprojekt "Sieben" von David Fincher (1995) am 16. Juni 2010, 20:00h

Am 16. Juni referieren Dipl.-Psych. Lisa Güllich, Dipl.-Psych. Claudia Bunk und Dr. phil. Dipl.-Psych. Günther Lehnert über den Krimi "Sieben" im Filmhaus, Saarbrücken.

Weitere Informationen auf den Seiten des Filmprojekts.

Vortrag

Seminarveranstaltung: Eifersucht und Neid im Beziehungserleben. Psychodynamik und therapeutische Perspektiven

mit Herrn Prof. Dr. Leon Wurmser (Towson, USA) und Frau Dr. Heidrun Jarass (Regensburg) am Samstag, 24. April 2010.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Ausbildungsteilnehmer, 

hiermit laden wir Sie herzlich ein zu einer Seminarveranstaltung mit Herrn Prof. Dr. Leon Wurmser (Towson, USA)  und Frau Dr. Heidrun Jarass (Regensburg) zum Thema  

Eifersucht und Neid im Beziehungserleben.
Psychodynamik und therapeutische Perspektiven 

Das Seminar findet statt am Samstag, 24. April 2010, 10.00h-13.30h, im Seminarraum des Domicil Leidinger, Mainzer Str. 10, 66111 Saarbrücken.  

Gebühren für Gäste: EURO 50,- (Bezahlung bar vor Ort) 

Anmeldung erforderlich:

Saarländisches Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie,
Bleichstr. 14,
66111 Saarbrücken,
Tel. 0681-3904945, Fax 0681-3904947,
E-Mail: psychoanalyse(at)sipp.de

Prof. Dr. Léon Wurmser ist ein in den USA und Europa tätiger US-amerikanischer Psychiater  und Psychoanalytiker  und in Deutschland durch eine Vielzahl von Veröffentlichungen bekannt (Die zerbrochene Wirklichkeit, 1989; Die Maske der Scham, 1990; Das Rätsel des Masochismus, 1993; Die Flucht vor dem Gewisse, 1987; mit Heidrun Jarass: Jealousy and Envy: New Views about Two Powerful Feelings, 2007).

Mit freundlichem Gruß
PD Dr. med. Dipl.-Soz. A. Gerlach
   - Vorsitzender des SIPP -

Vortrag

"Der manifeste Traum in Traumtheorie und Trauminterpretation"

Interner Vortrag von Herrn Dipl.-Psych. Thomas Anstadt am Freitag, 26. März. 2010 um 20:00h in den Räumen des Instituts.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich lade Sie  herzlich ein zum Vortrag

  • Der manifeste Traum in Traumtheorie und Trauminterpretation

von Herrn Dipl.-Psych. Thomas Anstadt

Der Vortrag findet am Freitag 26. März 2010, 20.00 Uhr s.t. in den Räumen des Instituts statt. Es handelt sich um einen qualifizierenden Vortrag für die Ausübung der Lehranalytikerfunktion. In der Hoffnung, dass das Thema Ihr Interesse findet, würde ich mich freuen, wenn Sie kommen könnten.

Univ. Prof. em. Dr. med. Siegfried Zepf
Leiter der Lehranalytikerkonferenz

Filmprojekt, 13. Januar 2010: "The Game" von David Fincher, 1997

Frau Dipl. Psych. Christine Pop präsentiert den Film "The Game" von David Fincher am Mittwoch, 13.1.2010, 20.00 Uhr im Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Strasse 8.

Weitere Informationen auf den Seiten des Filmprojekts.

Interner Vortrag am 5. Februar 2010: Genie und Wahnsinn – Zur Psychodynamik der Kreativität

Ein Vortrag von Prof. Dr. med. Lorenz Welker am Freitag, 05.02.10, 20.00 Uhr s.t. in den Räumen des Instituts.

Sehr geehrte Damen und Herren, 

hiermit laden wir Sie herzlich zu folgendem Vortrag ein:

Prof. Dr. med. Lorenz Welker
Genie und Wahnsinn – Zur Psychodynamik der Kreativität
am Freitag 05.02.10, 20.00 Uhr s.t. in den Räumen des Instituts

Es handelt sich um einen qualifizierenden Vortrag für den Dozentenstatus.
In der Hoffnung, dass das Thema Ihr Interesse findet, würden wir uns freuen, wenn Sie kommen könnten.

Mit den besten Wünschen für das Weihnachtsfest
und ein gutes Neues Jahr

Soz.Päd., MA Judith Zepf                         Dr. med. Rainer Sandweg
   Leiterin des AKJP                                           Leiter des AAE

VERANSTALTUNGSORT GEÄNDERT! --- "Brauchen wir eine gesonderte Traumatherapie?" am 29. Januar 2010

Ein Vortrag von Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Michael Buchholz am Freitag, den 29.01.2010, 20.00 Uhr im Hotel Leidinger, Mainzer Straße, Saarbrücken.

Die DPG-AG Saarland, das Saarländische Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie e.V. und der DGPT-Landesverband Saarland laden ein zum Vortrag von Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Michael Buchholz

"Brauchen wir eine gesonderte Traumatherapie?"

Zeit: Freitag, den 29. Januar 2010, 20.00 Uhr
Ort des Vortrags: Hotel Leidinger, Saal Teatro,  Mainzer Strasse, Saarbrücken
Der anschließende Imbiss findet statt im Saarländischen Institut für Psychoanalyse, 66111 Saarbrücken, Bleichstrasse 14

Der Vortrag befasst sich mit der Frage, inwieweit die Psychoanalyse für die Behandlung von Traumatisierungen geeignet und zuständig ist. Dazu werden viele eindrückliche Fallbeispiele erzählt und in Überlegungen ausgebreitet, die zeigen, dass die Psychoanalyse eine Behandlungsform ist, die sich sehr flexibel den jeweiligen Personen und Umständen anpasst. Es kommt mehr darauf an zu sehen, welche Personen mit ihren Störungen behandelt werden als auf die Definition der Störungen durch Glossare.

Die These des Vortrags lautet:  Traumatisierte Menschen zögern lange, bis sie Vertrauen  in einer Therapie aufbauen können, somit kann eine "Indikation" zu einer "speziellen" Traumatherapie gar nicht zu Beginn der Behandlung gestellt werden; es ist  fragwürdig, mit dieser Begründung spezielle Traumatherapien auf dem Markt anzubieten. Psychoanalyse bleibt auch für traumatisierte Menschen zuständig.

Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion.

Herr Michael B. Buchholz  ist Psychoanalytiker, Lehranalytiker und Professor am FB Sozialwissenschaften der Univ. Göttingen. Daneben ist er Gastprofessor für Psychoanalyse an der Univ. Kassel und an der gerade neu gegründeten International Psychoanalytic University in Berlin.

Wir hoffen, Sie möglichst zahlreich zu diesem Vortrag begrüßen zu können. Im Anschluss  laden wir zu weiteren Gesprächen bei einem Imbiss und Wein.

Mit guten Grüßen
Dipl.-Psych. Hanni Scheid-Gerlach