Vorträge und Veranstaltungen 2010

29. Januar 2010, 20:00h: Brauchen wir eine gesonderte Traumatherapie?

Die DPG-AG Saarland, das Saarländische Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie e.V. und der DGPT-Landesverband Saarland laden ein zum Vortrag von Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Michael Buchholz

"Brauchen wir eine gesonderte Traumatherapie?"

Zeit: Freitag, den 29. Januar 2010, 20.00 Uhr
Ort des Vortrags: Hotel Leidinger, Saal Teatro,  Mainzer Strasse, Saarbrücken
Anschliessend: Imbiss im Saarländischen Institut für Psychoanalyse, 66111 Saarbrücken, Bleichstrasse 14

Der Vortrag befasst sich mit der Frage, inwieweit die Psychoanalyse für die Behandlung von Traumatisierungen geeignet und zuständig ist. Dazu werden viele eindrückliche Fallbeispiele erzählt und in Überlegungen ausgebreitet, die zeigen, dass die Psychoanalyse eine Behandlungsform ist, die sich sehr flexibel den jeweiligen Personen und Umständen anpasst. Es kommt mehr darauf an zu sehen, welche Personen mit ihren Störungen behandelt werden als auf die Definition der Störungen durch Glossare.

Die These des Vortrags lautet:  Traumatisierte Menschen zögern lange, bis sie Vertrauen  in einer Therapie aufbauen können, somit kann eine "Indikation" zu einer "speziellen" Traumatherapie gar nicht zu Beginn der Behandlung gestellt werden; es ist  fragwürdig, mit dieser Begründung spezielle Traumatherapien auf dem Markt anzubieten. Psychoanalyse bleibt auch für traumatisierte Menschen zuständig.

Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion.

Herr Michael B. Buchholz  ist Psychoanalytiker, Lehranalytiker und Professor am FB Sozialwissenschaften der Univ. Göttingen. Daneben ist er Gastprofessor für Psychoanalyse an der Univ. Kassel und an der gerade neu gegründeten International Psychoanalytic University in Berlin.

5. Februar 2010, 20:00h: "Genie und Wahnsinn – Zur Psychodynamik der Kreativität"

Vortrag von Prof. Dr. med. Lorenz Welker am Freitag 05.02.10, 20.00 Uhr s.t.
in den Räumen des Instituts.

Es handelt sich um einen qualifizierenden Vortrag für den Dozentenstatus.

26. März 2010: Der manifeste Traum in Traumtheorie und Trauminterpretation

Vortrag von Herrn Dipl. – Psych. Thomas Anstadt am Freitag 26. März 2010, 20:00h  s.t. in den Räumen des Instituts statt. Es handelt sich um einen qualifizierenden Vortrag für die Ausübung der Lehranalytikerfunktion.

24. April 2010: Seminarveranstaltung - Eifersucht und Neid im Beziehungserleben. Psychodynamik und therapeutische Perspektiven

Herrn Prof. Dr. Leon Wurmser (Towson, USA) und Frau Dr. Heidrun Jarass (Regensburg).

Das Seminar findet statt am

Samstag, 24. April 2010, 10.00h-13.30h,

Seminarraum des Domicil Leidinger, Mainzer Str. 10, 66111 Saarbrücken. 

Gebühren für Gäste: EURO 50,- (Bezahlung bar vor Ort)

Anmeldung erforderlich.

13. November 2010: Workshop zur Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung

Die supervisorische Beziehung – ein Lernbündnis als Herausforderung
und Chance zugleich

Samstag, 13. November, 10.00h – 13.30h
Im Seminarraum des SIPP

Referenten: Dr. Waltraud Nagell, Psychoanalytikerin (IPV, DPG, DGPT); Dipl. Psych. Ute Fissabre, Psychoanalytikerin (DPG, DGPT)

Die Referentinnen fragen danach, wie sich in der supervisorischen Situation ein möglichst förderlicher Entwicklungsraum öffnen kann? Sie  beschäftigen sich mit dem Beziehungsgeschehen in der Supervision und rücken das interaktionelle Miteinander als grundlegend  hilfreiche oder blockierende Bedingung von Lernen in den Fokus des Interesses: Welche gegenseitigen Wünsche, Erwartungen, Zuschreibungen und Fantasien entfalten sich in der Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand und wie gestaltet sich das supervisorische Feld vor und während des Prozesses?

Zunächst sollen szenisch dargestellte Phänomene in dem Kurzfilm „Begleiterscheinungen“ – getanzte Interaktions- und Beziehungsfantasien zur Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung einen Einstieg in das Thema mit der Möglichkeit zur freien Assoziation bieten.

Im Anschluss möchten die Referentinnen Ihnen in einem Vortrag zu dem Thema „Die supervisorische Beziehung – ein Lernbündnis als Herausforderung und Chance zugleich“ zentrale Fragen aus dem DPG- Forschungsprojekt zum „Beziehungserleben in der SV und dessen Einfluss auf die psychoanalytische Identitätsfindung des Kandidaten“ nahe bringen.

Die nachfolgende gemeinsame Diskussion von Supervisoren und Ausbildungskandidaten bietet Gelegenheit zum Austausch über konkret anstehende Fragen, Wünsche und Anregungen. Die Kandidaten könnten dazu ihre Anliegen in einem Thesenpapier als Diskussionsgrundlage einbringen.

Sonntag, 28. November: Filmbesprechung "Das Herz ist ein dunkler Wald",

Sonntag, 28. November:  Filmbesprechung "Das Herz ist ein dunkler Wald", Frau Dr. Tilch Bauschke , Filmhaus

„Neues aus dem SIPP“

Samstag, 4. Dezember: Ganztagsveranstaltung „Neues aus dem SIPP“