SIPP-Veranstaltungen im Wintersemester 2014

Soweit nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in den Institutsräumen Bleichstraße 14,  66111 Saarbrücken, statt.

Bitte beachten Sie, dass Anmeldungen für eine Lehrveranstaltung rechtzeitig und verbindlich sowohl direkt beim Seminarleiter (per E-Mail) als auch im Sekretariat (Kopie der E-Mail) erfolgen müssen, damit eine Übersicht, bessere Planung sowie eine leichtere Verteilung der Literatur erfolgen können.

Übersicht

Dozenten des Instituts: Erstinterviewseminar (B.1)

In diesem Seminar sollen fünf der insgesamt zwanzig vom Ausbildungsteilnehmer zu erbringenden Erstgespräche vorgestellt werden. Zu jedem Termin steht ein mit Zweitsichten beauftragter Dozent zur Verfügung. Voraussetzung für die Teilnahme ist in der Regel die begonnene Lehranalyse. Eigene Erstinterviews können erst nach Absolvierung der Einführungsveranstaltung in die Erstinterviewtechnik durchgeführt werden. Der Erstgespräch-Bericht soll jeweils spätestens eine Woche vor Besprechung im Seminar dem Dozenten und den Teilnehmern vorliegen.

Termin Dozent Vortragende(r)
Oktober
03.10.13
10.10.13 DPG-Arbeitsgruppe, 20.30 Uhr
17.10.13
24.10.13
31.10.13
November
07.11.13 Fissabre, 20 Uhr
14.11.13 Fissabre, 20 Uhr
21.11.13
28.11.13 Fissabre, 20 Uhr
Dezember
05.12.13 Fissabre, 20h
12.12.13 Sandweg, 20h
19.12.13 Sandweg, 20h
26.12.13
Januar
02.01.14
09.01.13 DPG-Arbeitsgruppe, 20:30h
16.01.13 Anstadt, 20h
23.01.13 Anstadt, 20h
30.01.13 Anstadt, 20h
Februar
06.02.13 Anstadt, 20h
13.02.13
20.02.13 Anstadt, 20h
27.02.13 Anstadt, 20h
März
06.03.13 Fissabre, 20h
13.03.13 Fissabre, 20h
20.03.13
27.03.13

Anstadt, T.: Traumwerkstatt (A1, B3, B4*)

Termine: alle sechs Wochen jeweils zwei Doppelstunden

Ort und Zeit: werden von der Gruppe gemeinsam festgelegt

Die Veranstaltung richtet sich an Kandidatinnen und Kandidaten, die bereits im Rahmen ihrer Ausbildung behandeln. Geplant ist eine feste Gruppe, die sich dauerhaft und regelmäßig trifft und sich mit der Handhabung von Träumen in laufenden Behandlungen beschäftigt. Grundkenntnisse in psycho-analytischer Traumtheorie werden vorausgesetzt.

Persönliche Voranmeldung beim Seminarleiter

Fissabre, U.: Die Bedeutung des Rahmens in der analytischen Situation (B2)

Weiterführung des Seminars aus dem SS 2013

Dienstag, 20.00 – 21.30 Uhr

Termine: 18. + 25.9.13 (Termine SS 13)/14.1., 21.1., 28.1., 4.2.2014

Als Rahmen oder Setting bezeichnet man in der Psychoanalyse die Bedingungen, unter denen die Analyse stattfindet. Die Setzung des Rahmens ist - wie bei jedem kreativen Prozess – unabdingbar dafür, dass der psychoanalytische Innenraum initiiert werden  und die Übertragung in Gang gesetzt werden kann. Im Seminar werden wir die vielfältigen Rahmenbedingungen einer Analyse näher beleuchten. Dabei beschäftigen wir uns sowohl mit Bedingungen des äußeren Rahmens (Frequenzvereinbarung, Re-gelung von Dauer, Zeit, Bezahlung, Ausfallhonorar) als auch mit der Bedeutung von Störungen dieser Vereinbarungen sowie mit Aspekten des inneren Rahmens, d.h. dem Umgang mit Abstinenz und Neutralität.

Literatur:

Gerlach, A. unter Mitarbeit von Dipl.-Psych. Hardy Maas: Psychoanalytische Entwicklungspsychologie III - Die ödipale Phase (A.1, A.1*)

Mittwoch, 20.00 – 21.30 Uhr
Termine: 4.9., 10.9., 24.9., 2.10., 9.10., 23.10., 30.10.2013

Literatur:

Bitte beachten Sie, dass in diesem Seminar alle die angegebene Literatur vor den einzelnen Terminen gelesen haben sollten, das Seminar also mit einem gewissen Arbeitsaufwand verbunden ist. Den ersten Text von Bernstein können Sie bei mir anfordern.

Leikert, S.: Sigmund Freud - Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse (A1; A2; A.2*, A.12*)

Mittwoch, 20.00 – 21.30 Uhr
Termine: 30.10., 6.11., 13.11., 20.11., 27.11., 4.12., 11.12., 18.12.2013

Sigmund Freud ist nicht nur der Begründer der Psychoanalyse, sondern auch ein Autor, der zentraler Bezugspunkt der psychoanalytischen Diskussion bleibt. Auch heute, über einhundert Jahre nach ihrer  Niederschrift, werden viele von Freud formulierte Prinzipien als gültig angesehen.

So verfolgt das Seminar zwei Absichten. Zunächst bildet es eine Einführung in die unersetzbare Freud-Lektüre und macht mit dem eleganten und klaren Stil Freuds bekannt. Dann aber bleibt das Werk auch heute noch eine hervorragende Einführung in psychoanalytisches Denken überhaupt.Freud geht vom alltagsnahen Phänomen der Fehlleistung aus, beschäftigt sich dann mit dem Traum und seinen Grundmechanismen, um schließlich mit einer Allgemeinen Neurosenlehre  abzuschließen. Vom Einfachen zum Komplexen stringent fortschreitend, ist die Lektüre damit in besonderer Weise für Kandidaten geeignet, die sich mit Freud erst vertraut machen möchten. Ziel der Veranstaltung ist es auch, Beispiele von Fehlleistung, Traum und Symptombildung aus der eigenen Erfahrung mit Hilfe der Mechanismen des Unbewussten (Verdichtung, Verschiebung) aufschlüsseln zu können.

Literatur:

Es wird empfohlen, den 1. Band der Studienausgabe anzuschaffen.

Maas-Tannchen, A./ Lehmann, Th. /Singer, W.: Die Leitlinien der VAKJP – Störungsbilder und ICD-Diagnosen der Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapie aus psychoanalytischer Sicht (A.2.1*, A.2.2*; A2; B7)

Termine jeweils um 20.00 Uhr in der KJP-Ambulanz des SIPP

Die Vorgaben des SGB V und die Richtlinien des GBA zur Qualitätssicherung haben zu der Erstellung von Behandlungsleitlinien durch eine Arbeitsgruppe der VAKJP geführt, die damit die psychoanalytische Behandlungsmethode auch in Unterscheidung zu den evidenzbasierten Leitlinien herausstellen möchte.

Der VAKJP-Arbeitskreis „Leitlinien“ der analytischen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie formuliert mit den Leitlinien Orientierungshilfen für die Behandlung unterschiedlicher Störungsbilder. Nach einer bereits stattgefundenen allgemeinen Einführung in die Systematik von Behandlungsleitlinien im Allgemeinen und der S1 Leitlinien der VAKJP im Besonderen sollen nun die einzelnen VAKJP Leitlinien vorgestellt und im Dialog mit den Kandidaten, ggf. anhand von Beispielen aus der Praxis, durchgearbeitet werden. Hierzu ist folgende Aufteilung vorgesehen:

Maas-Tannchen
11.9.2013 Psychoanalytische Grundbegriffe
25.9.2013 Persönlichkeitsentwicklungsstörungen

Lehmann
11.10.2013
Ekopresis
18.10.2013 Enuresis
29.11.2013 Angststörungen

Singer
05.11.2013
Zwangsstörungen
19.11.2013 Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen

Literatur:

Moldenhauer, U.: Die Geschichte der Psychoanalyse in Deutschland (A12; A.12*)

Montag, 20.00 – 21.30 Uhr                
Termine: Vorbesprechung am 2.12.2013. 13.1., 20.1., 27.1., 3.2., 10.2.2014

Das Seminar versucht, die Entwicklung der Psychoanalyse in Deutschland nachzuzeichnen. Der erste Teil (WS 2013/2014) erstreckt sich von der Gründung der Berliner Ortsgruppe durch  Karl Abraham (1019) bis hin zur Deformation der Psychoanalyse im Dritten Reich.

Literaturempfehlung: 

Weitere Literatur wird am ersten Abend benannt.

Pop, Chr.: Psychoanalytische Filminterpretationen

Freitag und Samstag, Blockseminar
Terminvorschlag: 15./16.11.2013 oder nach Absprache

Für alle Kandidaten (gerne auch Mitglieder), die sich für psychoanalytische Filminterpretationen interessieren und verschiedene theoretische Konzepte sowie deren praktische Umsetzung kennen lernen und anwenden möchten.

Teilnahme nach Voranmeldung per E-Mail bis 15.10.2013 – c.pop(at)gmx.de

Rotmann, M.: Die Gegenübertragung: Theorie und Klinik (B3; B6; B.3*)

unter Mitarbeit von Dipl.-Psych. Isabelle Huppert.

Montag, 20 – 21.30 Uhr

Termine: 7.10., 14.10., 21.10., 28.10., 4.11., 11.11., 18.11., 25.11.2013

Gelegentlich ist die Bemerkung zu hören. „Ich spürte in der Gegenübertragung“. Aber wie ist diese be-wusste Wahrnehmung möglich, ist mit Gegenübertragung doch ein unbewusstes Geschehen im Analytiker gemeint? Paula Heimann ist vermittels ihr unangenehme und unerklärliche Empfindungen darauf aufmerksam geworden, dass sie wohl auf Vorgänge im Analysanden reagiere, die ihr solange rätselhaft blieben, bis sie mit selbstanalytischer Anstrengung die Gegenübertragung als ihre unbewusste und plausible Reaktion auf die Übertragung des Analysanden erkannte. So kann die Gegenübertragung  als Gegen-Widerstand des Analytikers (Heinrich Racker) dessen Erkenntnis behindern, wie er zur Übertragung des Analysanden beiträgt. Gleichzeitig kann die Gegenübertragung zum Forschungsinstrument für die unbewusste Dynamik der Übertragung werden. Wenn ein Gefühl als Gegenübertragung vermutet wird, ist die Gegenübertragung  schon geschehen. Der Analytiker hat keine Möglichkeit, sie antizipierend zu benutzen. Jetzt braucht er freies Spiel, um sie sich nutzbar zu machen.

Beide Teilnehmer des analytischen Tanzes begegnen und verstricken sich in einer unbewussten stummen Asymmetrie von gegenseitiger Übertragung und jeweiliger Reaktion. Hier liegt allerdings auch der mögliche Gewinn an Gegenseitigkeit und Miteinander „von Unbewusst zu Unbewusst“ (Freud). Wie lässt sich in solcher Verwirrung nützliche und liebevolle analytische Arbeit gestalten? Wir werden in den Texten lesen, klinische Erfahrungen aller Teilnehmer auf die Gegenübertragung hin untersuchen und immer wieder Rätsel gelten lassen.

Literatur des ersten Abends: Paula Heimann, Gegenübertragung

Literatur:

Sandweg, R./Zepf. S.: Frühe Übertragungsformen und deren Interpretation in der analytischen Therapie (A1; A5; B3; B.3*)

Montag, Dienstag, 20.00 – 21.30 Uhr (s.t.)
Termine: 11.2., 17.2., 24.2., 10.3., 17.3., 24.3.2014
   

Die Übertragung richtet sich nach dem jeweiligen Entwicklungs- bzw. Regressionsstand, in dem sich Patienten in analytischer oder analytisch orientierter Therapie gerade befinden. Nicht nur bei sogenannten Frühstörungen und psychosomatischen Erkrankungen ist die Übertragung der Patienten durch ein frühes Niveau des Erlebens und Denkens geprägt. Dies kann auch - je nach Tiefe der Regression - in jeder analytischen Therapie zeitweilig der Fall sein.

Das Seminar soll sich mit der Erkennung und Interpretation solcher frühen Interaktionsformen anhand von beispielhaften Behandlungssequenzen befassen.

Kenntnisse in Entwicklungspsychologie werden vorausgesetzt.

Seminarliteratur:

(Lektüre wird vorausgesetzt, Literatur kann gestellt werden)

Sandweg, R.: Balint-Gruppe (B1; B3)

Ort und Zeit nach Vereinbarung

Die Gruppe soll sich nach der Technik von Michael Balint mit den beruflichen und institutionellen Problemen der Ausbildungskandidaten und Institutsmitglieder beschäftigen.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kandidatinnen und Kandidaten, die ihre PiA-Zeit absolvieren.

Simonelli, Th.: Die analytische Arbeit (B3; B6)

Dienstag, 20.00 – 21.30 Uhr
Termine:
10.12., 17.12.2013, 7.1.2014

Von seinen über 300 veröffentlichten Aufsätzen hat Freud etwa 20 den praktischen Fragen der analytischen Arbeit gewidmet. Zwischen 1911 und 1915 veröffentlichte Freud die „Behandlungstechnischen Schriften“, die dann 1953 mit Kurt Eissler, etwas radikalisiert, zum Modell der „klassischen Technik“ wurden. Nun wissen wir aber auch von Freuds Patienten, dass Freud sich nicht immer strikt an seine eignen Regeln gehalten hat. Solche Fragen der analytischen Arbeit führten dann zur Kontroverse um Ferenczis technische Experimente.

Im Hinblick auf die alltägliche Arbeit in der Praxis werden wir versuchen, einige Grundzüge dieser Kontroverse konkret aufzuzeigen. Darüber hinaus werden wir auch sehen, wie sich diese Fragen in der Diskussion zwischen Leo Stone und Charles Brenner in den 60-er und 70-er Jahren wiederholten.  Auch in den späten 90-er Jahren klingt diese Debatte noch in der Diskussion um die provokanten Ideen von Stephen Mitchell und Owen Renik einerseits und den Kritiken von Marcia Cavell und Morris Eagle andererseits an.

Diese Überlegungen und Diskussionen sollen – nach Freuds Formulierung – „keine Überzeugungen wecken“, sondern Anregungen zum persönlichen Nachdenken über Fragen der alltäglichen Arbeit mit Analysanden geben.

Literatur:

Wolffs, R.: "Stöckelschuh und Taschenmesser" - Ist die Triebtheorie noch zeitgemäß? (A1*; A5*A1;A5)

(Fortsetzung des Seminars aus dem WS 2012/13)

Termin: wird noch bekannt gegeben

Die Zweiseitigkeit der sexuellen Entwicklung des Kindes wirft Fragen auf. In dem Seminar werden wir uns in die Triebtheorie einarbeiten. In der eigenen klinischen Arbeit auftauchende Einsichten und Fragen zu ödipalem Konflikt und adoleszenter Ablösung sollen in die Überlegungen mit einbezogen werden. Eine wichtige Quelle wird wiederum das Buch von Heinz Müller-Pozzi, ‚Eine Triebtheorie für unsere Zeit‘, sein. Darin finden Sie viele Zitatverweise auf Freuds veröffentlichte Gedanken zu diesem Thema, denen Sie nach Lust und Laune nachspüren können.

Ansonsten gilt die Literaturliste aus dem WS 2012/2013.

Anmeldung bitte persönlich beim Dozenten

Literatur:

Zepf, J.: Zur Psychologie des 1. Lebensjahrs: Interaktionsanalyse früher Beziehungsstörungen (B.8.1*, A5, A6)

Samstag, 14-tägig, kontinuierlich ganzjährig in kleinen Gruppen

Termine: nach Absprache

Dieses Seminar begleitet die wöchentliche Beobachtung von Säuglingen über einen Zeitraum von 60 Stunden und dient dazu, sowohl die im Beobachtungsprotokoll festgehaltenen Interaktionsszenen entwicklungspsychologisch und beziehungsanalytisch zu untersuchen wie auch in dieser teilnehmenden Beziehungssituation eine analytische Haltung übend anzueignen.

Die Seminare finden 14-tägig dienstags um 19.00 Uhr statt, beginnend am 1.10.2013.

Zepf, J.: Erstuntersuchungen in der Psychotherapie, 1. – 3. Semester (B.1*, A5, A6)

Kontinuierlich ganzjährig in kleinen Gruppen

Die Erstinterview-Seminare dienen dem vertieften Verständnis für verbale und szenische Ereignissein der Interview-Situation in der Ambulanz und dem Erwerb der Kompetenz in Darstellung und Konzeptualisierung des gewonnenen Materials unter szenischen, psychodynamischen und psycho-diagnostischen Gesichtspunkten. Das Erstinterview-Seminar in der Gruppe ist eine Alternative zur Einzel-Supervision.

Anmeldung und Verschickung des verschlüsselten Ambulanzberichts spätestens 14 Tage vor dem Seminartermin an die Ambulanzleitung und an die angemeldeten AKJP-Kandidaten

Zepf, J.: Behandlungstheorie – Blockseminar (B.2*, B.3*; B7)

Samstag, 10.00 – 13.00 Uhr
Termine: 8.2., 15.2., 22.2., 1.3., 8.3., 15.3.2014

Dieses Seminar gibt eine allgemeine Einführung in die Grundlagen der analytischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Alter bzw. Entwicklungsstand der Patienten erfordern Modifikationen der analytischen Behandlungstechnik, die besondere Ansprüche an den Therapeuten stellen. Besprochen werden die psychopathologischen Befunde, die die Indikation für Psychoanalyse bei diesen Patienten gut begründen, Rahmenbedingungen der Behandlung, das Setting, die Grundregel, die Problematik von Behandlungsbündnis und unbewusstem Widerstand, die therapeutische Beziehung und die wichtigsten Grundbegriffe der analytischen Psychotherapie. Vor diesem Hintergrund verdeutlichen Fallbeispiele, wie die Inszenierungen des Kindes / Jugendlichen zur Dynamik des analytischen Prozesses beitragen und wie der Therapeut diese unbewusste Mitteilung aufgreifen und verwerten kann.

Literatur:

Zepf, S.: Störungsbilder der Adoleszenz - Blockseminar (A.2.1*, A.2.3*, A.4*; A5)

Samstag, 10.00 – 13.00 Uhr
Termine: 5.10., 12.10., 19.10., 26.10., 9.11., 24.11.2013

In der Adoleszenz kommt es infolge der physiologischen Reifungsvorgänge häufig zu intrapsychischen Turbulenzen, die psychische Störungen und Krisen besonderen Charakters nach sich ziehen. Bereits bestehende Entwicklungs- und neurotische Konflikte des Kindesalters mobilisieren nach dem Erwerb eines erwachsenen sexuellen Körpers oft panikartige Abwehr-Überarbeitung oder überwältigen die
erreichte Abwehrstruktur. Das Seminar beschäftigt sich mit der pubertären Instabilität und den psychischen Veränderungen der Adoleszenz, die die Repräsentanzwelt, die Trieb- und Abwehrstrategien betreffen und typische wie
untypische Symptombildungen erzeugen. Einige charakteristische Erscheinungsformen adoleszenter Störungen werden exemplarisch vorgestellt: Anorexie, depressiver Rückzug, Selbstverletzung, Suizidalität, Gewalt, psychotische Phasen, zwanghaft sexuelle Betätigung und andere Zwänge.

Literatur:

Weitere Literatur wird im Seminar angegeben und verteilt

Zepf S., Seel D., Ullrich B.: Ödipus Mythen und der Ödipuskomplex (A1; A.2.1*, A.12*)

Samstag, 10.00 – 11.30 und 13.00 – 14.30 Uhr

Termin: 22.2.2014

In diesem Seminar wird der Ödipuskomplex in die Perspektive der Ödipus-Mythen unter die Frage gerückt, ob diesen Mythen Erkenntnisse für die Entstehung des Ödipuskomplexes innewohnen, die Freud möglicherweise entgangen sind.

Nur die Weiterbildungskandidaten/innen und Mitglieder des Instituts können teilnehmen, die sich per mail (s.zepf@rz.uni-sb.de) verbindlich bis zum 31.01.2014 angemeldet haben. Ihnen wird auch die Literatur zur Verfügung gestellt. 1 Doppelstunde wird als Selbststudium anerkannt.

Literatur:

Zepf, S.: Neurosenlehre (A2.1)

Mittwoch, 20.00 – 21.30 Uhr

Termine: 8.1., 15.1., 22.1.2014

Dieses Seminar begann im SS 2013 und erstreckt sich insgesamt über drei Semester. Es können nur die Weiterbildungskandidaten/innen daran teilnehmen, die sich im SS 2013 verbindlich angemeldet haben.

08.01.2014 - 4. Narzissmus, Lust-Unlustprinzip & Funktionslust

Literatur:


15.01.2014 - 5. Angst & Affekte

Literatur:

22.01.2014 - 6. Primärvorgang, Sekundärvorgang & Metapsychologie

Literatur:

Veranstaltungen für Teilnehmer nach dem Literaturkolloquium

Dozenten des Instituts: Kasuistisch-technisches Seminar (B.3)

Donnerstag, 20:00 – 21:30 h

Termin Dozent Vortragende(r)
Oktober
03.10.13
10.10.13 DPG-Arbeitsgruppe, 20.30 Uhr
17.10.13
24.10.13
31.10.13
November
07.11.13
14.11.13
21.11.13
28.11.13
Dezember
05.12.13
12.12.13 Moldenhauer, 20.15 Uhr
19.12.13 Moldenhauer, 20.15 Uhr
26.12.13
Januar
02.01.14
09.01.13 DPG-Arbeitsgruppe, 20.30 Uhr
09.01.13 Moldenhauer, 20.15 Uhr
16.01.13 Moldenhauer, 20.15 Uhr
23.01.13 Prof. Krause, 20 Uhr
30.01.13 Prof. Krause, 20 Uhr
Februar
06.02.13 Prof. Krause, 20 Uhr
13.02.13 Prof. Krause, 20 Uhr
20.02.13
27.02.13
März
06.03.13 Dr. Rotmann, 20 Uhr
13.03.13 Dr. Rotmann, 20 Uhr
20.03.13 Dr. Rotmann, 20 Uhr
27.03.13 Dr. Rotmann, 20 Uhr

* Herr Moldenhauer und Herr Prof. Zepf bitten um frühzeitige Anmeldung (mind. 14 Tage vorher)

Vorherige Anmeldung im Sekretariat des SIPP erwünscht!

Seminare für Mitglieder

Gerlach, A. Krause, R., Zepf, S.: Wissenschaftliches Arbeiten zum Erwerb des Dozenten-Status

Zeit und Ort: nach Vereinbarung mit den Dozenten

In diesem Seminar können Ideen und deren Ausarbeitung zu wissenschaftlichen Arbeiten vorgestellt werden, die zu einem Vortrag vor den Mitgliedern des Instituts und zu einer Publikation führen.

Jour fixe der DPG-Arbeitsgruppe

In der Regel jeden ersten Donnerstag im ersten Monat des Quartals um 20:30 Uhr im SIPP.