Archiv

Vortrag

Einladung zum Vortrag "Das Bauhaus als Spielraum"

von Prof. Dr. Peter Loewenberg, Los Angeles, am Donnerstag, 5. November 2009, 20.15h, im Seminarraum des SIPP.

Prof. Loewenberg ist 1933 in Hamburg geboren. Seine Eltern emigrierten mit ihm im Oktober 1933 nach Shanghai und konnten  nach der Besetzung Shanghais durch Japan weiter in die USA fliehen.

Prof. Loewenberg ist Historiker und Psychoanalytiker. Er hatte am Department of History, University of California, Los Angeles (UCLA), einen Lehrstuhl in Geschichte inne und hat v.a. mit psychoanalytischen Konzepten in diesem Feld geforscht (z.B. „Fantasy and Reality in History“, Oxford University Press, NY 1995). Er ist ein renommierter Vertreter der "Psychohistory", der Verbindung der Psychoanalyse mit bzw. der Anwendung der Psychoanalyse auf die Zeitgeschichte. Er ist Lehranalytiker der APsaA und Vorsitzender des China Committee der IPA.

In seinem Vortrag wird Prof. Loewenberg v.a. mit Hilfe von Konzepten Winnicotts die einzigartige kreative Epoche der Kulturgeschichte beleuchten, für die das Bauhaus steht.

Mit freundlichen Grüssen
PD med. Dipl.-Soz. Alf Gerlach
- Vorsitzender des SIPP -

Filmprojekt

Matrix (1999) von Larry und Andy Wachowsky am 11.10.09

Herr Dr. med. Ludwig Janus, Heidelberg, stellt den Science-Fiction-Film am Sonntag den 11. Oktober 2009 um 16:00h vor. Ort: Filmhaus, Saarbrücken

Weitere Informationen auf der Seite zu unserem Filmprojekt.

Vortrag

Frau Dipl.-Psych. Hanni Scheid-Gerlach: Vortrag zum Erwerb des Dozentenstatus

Interne Veranstaltung für Mitglieder und Kandidaten. Ort: Sipp, Bleichstrasse 14 Zeit: Donnerstag, den 27.08.09, 20.15 Uhr

Thema des Vortrages  
"Ich wollte schon immer eine Frau sein,
aber sagen Sie mir nie, dass ich ein Mann war"
Ein analytischer Blick auf die Transsexualität.

Filmprojekt

Spider (2002) von David Cronenberg am 17. Juni 2009

Herr PD Dr. med. Dipl. Soz. Alf Gerlach präsentiert das Drama am Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 20:00h, im Filmhaus.

Weitere Informationen und Termine des Filmprojekts

Vortrag

KURZFRISTIGE ANKÜNDIGUNG: Vortrag Prof. Dr. Kernberg am Sonntag, 7. Juni 2009, 18:00h

Liebe Kolleginnen und Kollegen,liebe Kandidatinnen und Kandidaten, hiermit möchte ich Sie alle herzlich einladen zu einem Vortrag von Prof. Dr. Otto Kernberg, der aus Anlaß der Akademischen Feier zur Emeritierung von Prof....

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Kandidatinnen und Kandidaten,

hiermit möchte ich Sie alle herzlich einladen zu einem Vortrag von Prof. Dr. Otto Kernberg, der aus Anlaß der Akademischen Feier zur Emeritierung von Prof. Rainer Krause nach Saarbrücken kommen wird. Auf Vermittlung von Herrn Krause hat Herr Kernberg sich bereit erklärt, am SIPP zu sprechen zum Thema:

Mentalisierung, Achtsamkeit, Einsicht und Empathie.
Ein  kritischer Vergleich.

O.F. Kernberg emigrierte 1939 mit seinen Eltern nach Chile, wo er Biologie und Medizin studierte. Er wanderte 1966 in die USA aus und wurde 1976 Professor am Cornell Medical College in New York und 1995 Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung. Er ist durch zahlreiche Veröffentlichungen, v.a. zur Borderline-Störung und zum pathologischen Narzissmus, bekannt.

Der Vortrag findet statt am Sonntag, 7. Juni 2009, 18.00h, im Seminarraum des SIPP.

Ich würde mich freuen, Sie möglichst zahlreich begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

A. Gerlach

Filmprojekt

Dogville (2003) von Lars von Trier am Sonntag, 19. April 2009

Herr Dr. phil Dipl.-Psych. Helmut Däuker präsentiert den Film von Lars von Trier, Dänemark, am Sonntag, den 19. April 2009, im Filmhaus.

Ort: Filmhaus, Saarbrücken
Am SonntagNACHMITTAG, den 19. April 2009.

Weitere Informationen und Termine des Filmprojekts

In eigener Sache

Mitgliederversammlung (intern)

Zeit: Samstag 16.05.2009, 16.00 Uhr Ort: Sipp, Bleichstrasse 14



Vortrag

Institutsinterner Vortrag von Dr. med. Michael Rotmann: "Psychoanalytischer Prozess und die Gestalt der Stunde"

Im SIPP am Freitag, den 24.04.2009, 20:15 Uhr

Dr. med. Michael Rotmann:
"Psychoanalytischer Prozess und die Gestalt der Stunde"
Zur psychoanalytischen Technik.

Zeit: Freitag, den 24.04.2009, 20:15 Uhr
Ort:  Sipp, Bleichstrasse 14

"Ich setze meine Bemerkungen zum Handwerkszeug des Analytikers fort. An zwei klinischen Darstellungen, einer kürzeren und einer längeren aus einer Beendigungsphase, beschäftigt sich mein Vortrag mit meinem Verständnis der Übertragungs-Gegenübertragungs-Dynamik in psychoanalytischer Situation und Prozeß."

Filmprojekt

Lucia und der Sex (2001) von Julio Médem am Sonntag, 1. März 2009

Frau Dr.med. Edeltraud Tilch-Bauschke präsentiert das Drama des kanadischen Regisseurs am Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 20:00h, im Filmhaus Saarbrücken.

Weitere Informationen und Termine des Filmprojekts

Vortrag

Vorträge zur Krippensozialisation am 14. Februar 2009

Referentinnen: Frau Dr. Bettina Reiter, Wien, und Frau Dipl.-Psych. Ann-Kathrin Scheerer, Hamburg

Zeit14. Februar 2009
15.00 – 18.00 Uhr
OrtSaarbrücken Schlosskeller,
ModerationProf. Dr. med. Siegfried Zepf, Saarbrücken
ReferentinnenBettina Reiter, Psychoanalytikerin Wien
Ann-Kathrin Scheerer, Psychoanalytikerin Hamburg

 

Bettina Reiter: „Mutterliebe – Ein widersprüchlicher Zustand“

Abstrakt: Ausgehend von der bahnbrechenden Arbeit »Mutterliebe« Margarethe Hilferdings von 1911 werden Positionen in der Psychoanalyse, aber auch darüber hinaus ethologische und soziale, zum »Mothering« – der mütterlichen Funktion, dargestellt. Es werden Störfälle in der scheinbar natürlichen Funktion der Mutterliebe (Kindesbewegung, Abtreibung, Kindesmord) als Anlass für eine Untersuchung über die psychische Funktion der Liebe zum Kind erörtert und in Hinblick auf die Diskussion um »frühe Trennungen« eingeordnet.

Ann-Kathrin Scheerer: „Konfliktverleugnung und Ambivalenzen im Zusammenhang mit außerfamiliärer Betreuung in der frühen Kindheit – die Krippendiskussion“

Abstrakt: Bindung und Trennung und der Umgang mit den dazugehörigen Gefühlen sind lebenslang wichtige und konfliktreiche, wenn nicht gar die wichtigsten und konfliktreichsten, psychischen Aufgaben. Je früher dabei ein Kind die Trennung von den Eltern bewältigen muss, umso achtsamer und bewusster sollte die Gestaltung der Trennung und der Übergänge sein. In der derzeitigen Diskussion um die Krippenbetreuung, deren Emotionalität und polarisierende Atmosphäre darauf hinweist, dass frühe Trennungen und entsprechende Abwehrmechanismen in uns allen ihre Spuren hinterlassen haben, stehen arbeitsmarkt- und sozialpolitische Argumente oftmals im Vordergrund, während die Bedürfnisse der Kleinkinder zu wenig Beachtung finden. Ebenso wird der unauflösbare Konflikt zwischen Arbeits- und Elternzeit häufig verleugnet zugunsten einer angeblich selbstverständlich machbaren »Vereinbarkeit«. Für die Kinder und die Eltern-Kind-Beziehung birgt Krippenbetreuung/außerfamiliäre Betreuung in den ersten drei Lebensjahren Risiken, die mit den Worten »zu früh, zu schnell, zu lange: zu allein« angedeutet werden. Zu große Gruppen von Kindern mit zu wenig und überlastetem Betreuungspersonal – und das ist meist die Realität – sind gefährlich, denn sie können zu Erfahrungen von Objektverlust werden. »Stress in der Krippe«, wenn er, wie bei »pflegeleichten« Kindern häufig, verleugnet wird, äußert sich verzögert in psychosomatischen Symptomen, die sich chronifizieren können, und später in einer Hemmung des Affektausdrucks.   
Erfahrungen mit früher kollektiver Kinderbetreuung aus Ländern wie China, Israel oder auch der ehemaligen DDR können unser Problembewusstsein zusätzlich schärfen und der Verleugnung der Konflikte entgegenwirken.